DIGIMON ADVENTURE – Die Nostalgie-Frage

DIGIMON ADVENTURE – Die Nostalgie-Frage

Mit DIGIMON ADVENTURE TRI. startete Ende letzten Jahres eine sechsteilige Fortsetzung der ersten Staffel von DIGIMON. Lukas fühlt sich als Verehrer der Serie zum Zielpublikum zugehörig und fragt sich, was hinter der nostalgischen Erinnerung, die jetzt angezapft werden soll, steht. Eine versuchte Annäherung an die Lieblingsserie der Kindheit, die neue ferne Monsterwelten öffnete und den Alltag veränderte. Ein Plädoyer, gefolgt von einer fragenden Betrachtung von DIGIMON ADVENTURE TRI. (Teil 1/2).

Man kann das endgültige Ende der Jugend – und damit den Eintritt ins Erwachsenenalter – auch daran fest machen, dass das Gesprächsthema „Kinderserien“ in geselliger Runde kein Tabu mehr ist. Aus „Hä, das kuckst du?!“ wird „Ach, hast du das auch gekuckt?“. Aus Unverständnis oder offener Ablehnung, die einem aufgrund der Begeisterung für etwas vermeintlich Kindisches entgegenschlägt, wird geschwisterliches Einvernehmen. Damals! Ja, da gab es noch den RTL2-Animeblock am Nachmittag. Er scheint im Nachhinein als Garant für eine stimmige Kindheit. Haben wir alle zu viel ferngesehen? Wahrscheinlich. Aber damals liefen ja auch noch Serien, die schwer in Ordnung waren. Auf derlei Feststellungen folgt zumeist zustimmendes Kopfnicken. Die mittels Nostalgie erzeugte Harmonie hält in der Regel noch einige Augenblicke weiter an, bevor in die Feinanalyse der Geschmäcker übergegangen wird. Wer hat was geschaut?

Auf Dragon Ball können sich im Grunde alle einigen, vor allem auf den gemeinsamen Erfahrungsschatz von über 291 durchgesessenen Folgen Dragon Ball Z. Nicht wenige davon – sie liefen aufgrund von allerlei Kampfszenen nicht nachmittags, sondern direkt vor der Primetime – galt es in schwierigen Auseinandersetzungen gegen das väterliche Nachrichtenbedürfnis durchzusetzen. Verschwisterlichung ist auch in den Fällen von Detektiv Conan („Die Doppelfolgen!“), dem Kartenspielabsetzer YuGiOh! („Im Nachhinein nich so geil“) und dem Kreiselwahnsinn Beyblade („Damals auf dem Pausenhof, ey!“) möglich. Monster Rancher fanden schon alle ganz OK und den Magical Girl-Heirats-Pathos Wedding Peach haben mit Ausnahme einiger weniger letzter Zeugen wirklich alle vergessen. Dann aber ist endgültig Schluss mit harmonischem Einverständnis. Alles oder nichts:

Pokémon oder Digimon?!

Wer jetzt bloß nichts Falsches sagen möchte, fährt in der Regel mit Pokémon besser. Es gibt schließlich niemanden, der es nicht zumindest mal bei einem Freund auf dem Gameboy gezockt hat und zu einem Zeitpunkt seines Lebens nicht wenigstens eine Energiekarte in den Händen gehalten hat. Pokémon war nach Diddl der Pausenhof- & Schüler-Freizeitkult. Wer mitreden wollte, dem blieb ja nichts anderes übrig als es anzusehen. Im besten Sinne war Pokémon vielleicht die erste wirkmächtige Mainstream-Erfahrung der Generation der späten Achtziger und frühen Neunziger. Es zu mögen, war oberste Schüler-Pflicht. Dazu gehörte auch der Gang ins Kino. Was haben wir nicht alle mit Pikachu mitgeheult, als Ash von Mewtu versteinert wurde!

Gegen Digimon spricht dagegen erstmal alles. Wenn Pokémon der coole, kumpelige große Bruder war, war Digimon die unbeliebte kleine Schwester. Zum einen hält sich bis heute hartnäckig der Vorwurf, Digimon sei nur eine sogenannte „Nachmache“ von Pokémon. Die Serie startete zu spät, um gegen die Pokémania anstinken zu können. Zum anderen, war das eigene begleitende Kartenspiel so schnell aus den Läden verschwunden, wie es gekommen war; erschwerend hinzu kam, dass es nur ein, zwei Playstation-Spiele gab, von denen eines in der europäischen Version einen fiesen Bug hatte. Einen Film gab es zwar, doch war der ein in den USA zusammengestückeltes Machwerk gewesen. Als bekennender Fan der kleinen unbeliebten Schwester hat man am besten stets gewichtige Argumente parat, um Digimon gegenüber dem Generationen-Signum Pokémon in Schutz zu nehmen. Der Autor dieses Textes zählt sich – man ahnt es schon – zu eben jener Anhängerschar. Tatsächlich gibt es vieles an Digimon, was auch aus heutiger Sicht zu verteidigen lohnt – und das, obwohl wie auch bei Pokémon hinter der Serie die Interessen der Spielwarenindustrie stecken. Woher kommt die nostalgische Wucht der ersten Staffel?

Der Spielzeughersteller Bandai lies die 54-teilige Serie 1999 von den Toei Studios produzieren, um seine neue Tamagochi-Reihe in die Kinderzimmer zu bringen. Die Ausgangslage von Digimon Adventure (alias „die erste Staffel“) ist folgende: Sieben Kinder trauen im Ferienlager ihren Augen nicht, als aus heiterem Himmel kleine Hightech-Geräte meteoritengleich vor ihren Füßen einschlagen. Wenige Sekunden später werden sie mitsamt diesen in eine fremde Welt gesogen, die Digiwelt. Als die Kinder dort erwachen, werden sie von kleinen Monstern begrüßt. Es stellt sich heraus, dass die sogenannten Digimon (Digitale Monster) dort auf eben jene Kinder gewartet haben. Warum genau, wissen die allerdings selbst nicht. Kaum einander angenähert, werden Kinder und Digimon plötzlich von einem riesigen roten Käfer angegriffen. Auf einen Felsvorsprung gedrängt, scheint die Lage aussichtslos – wäre da nicht die Kraft der Digitation. Die Digimon ändern blitzartig ihre Gestalt und schlagen das überdimensionierte Käfer-Digimon mit gesteigerter Feuerkraft in die Flucht.

Schon nach der ersten Folge ist klar, dass sich die Kinder und Digimon in dieser gefährlichen, noch unbekannten Welt gegenseitig brauchen. Die Anfangsfolgen der Serie konzentrieren sich zu einem Gutteil darauf: Wie steht es um die Bindung der Kinder mit ihren jeweiligen Digimon? Während einige gleich dicke sind, wie Tai und sein reptilienartiges Agumon, braucht es beispielsweise bei Joe eine ganze Zeit lang, bis er Gomamons sarkastische Kommentare zu nehmen weiß. Als Prüfstein, dass eine Bindung zwischen Kind und Digimon entstanden ist, gelten die Gefahrensituationen. Ist das Kind in Gefahr, aktivieren sich die Digivices (die kleinen High-Tech-Geräte vom Anfang) und das Digimon kann für kurze Zeit eine höhere Entwicklungsstufe annehmen und so den Gegner in die Flucht schlagen.

Der damalige Reiz der Serie bestand aber nicht nur im Verhältnis der Kinder zu den Digimon, sondern auch in dem zueinander. Man selbst war so ahnungslos wie die sieben Kinder und hatte die gleichen Fragen im Kopf: Wo waren sie? Was genau sind die Digimon? Und wie sollten sie wieder zurück in ihre Welt finden? Interessant dabei war, wie die Gruppe damit umging. Tai – einer der älteren der Gruppe und stets risikobereit – entwickelte sich mehr und mehr zum Anführer, machte dabei aber auch große Fehler (u.a. zwingt er Agumon zu einer Entwicklung, die dann gehörig schief geht). Kein Wunder, dass Tai sich vom gleichaltrigen Matt immer die Gegenposition anhören musste. Schließlich war dessen kleiner Bruder T.K. Teil der Gruppe. Sein Schutzinstinkt schlug den waghalsigen Plänen Tais oft entgegen. Joe trat als Ältester zwar wie der letzte Tollpatsch auf, versuchte aber zwischen Tai und Matt die Stimme der Vernunft zu sein – was nicht immer gut ankam. Izzy war der kleine geekige Junge, dem jetzt alle dankbar waren, dass er niemals ohne Laptop aus dem Hause ging. Vorher introvertiert und an Gemeinschaft kaum interessiert, wird er für die Gruppe unverzichtbar. Selbst Mimi, die Einzelkind-Prinzessin, wusste sich ob der gefährlichen Lage mehr und mehr zusammenzureißen und fand nur noch jedes zweite Ding „Einfach ekelhaft!“. Sora, das zweite Mädchen der Gruppe, war die helfende Hand und nahm sich – später auch zu oft – hinter den anderen zurück.

Klar: jeder hatte seinen Lieblingshelden! Nicht selten war es Tai. Der Autor des Artikels erinnert sich noch daran, wie auch er schockiert war, als jener Anführer der Gruppe nach einer beschwerlichen, gerade so überlebten Wanderung auf den nächstliegenden Berg in Folge 7 das Fernglas zückt und feststellt: wir sind auf einer Insel! Ringsum nichts als Meer. Und es wird schlimmer: das böse Devimon lockt die Kinder in eine Falle. Im Glauben endlich ein bequemes Anwesen gefunden zu haben, mit reichlich gedecktem Tisch, gibt es in der Nacht ein böses Erwachen: Alles war eine Illusion! Die Kinder werden auf ihren Betten durch die Luft gewirbelt und getrennt. Erst einige Folgen später finden sie zur finalen Auseinandersetzung mit dem Teufel Devimon wieder zusammen. Im chancenlosen Kampf opfert sich der zum Engel entwickelte Digimon-Partner des kleinen T.K. und stirbt mit seiner letzten Attacke.

An dieser Stelle ist nach gerade Mal 13 Folgen der erste Handlungs-Bogen abgeschlossen. Bis zur finalen 54. Folge müssen die Kinder noch einige Bösewichte in die Flucht schlagen. Ein großer Spaß von Digimon Adventure liegt in der Vielseitigkeit der einzelnen Erzählbögen (engl: Arcs): Der nächste Feind lauert über dem fernen Ozean, ist ein Sonnenbrille tragender Affe und fährt gerne „Serenaden“ ins Mikrofon schmetternd mit seinem Tourneewagen durch die Wüste. Der sogenannte Etemon-Arc ist der skurrilste der Serie.

Daran anschließend erreicht die Serie ihren ersten Höhepunkt. Der Vampir Myotismon begibt sich mit seinem Gefolge in die Menschenwelt, um Tokio einzunehmen. Den Digirittern – so die spätere Bezeichnung der Kinder – gelingt es, ihm zu folgen. Zum ersten Mal treffen Digimon auf Menschen. Letztere nehmen die Digimon als katastrophale Bedrohung war, was die Digiritter vor das Dilemma stellt, dass ihre zur Rettung eilenden Digimon nicht als „die Guten“ wahrgenommen werden. Gleichzeitig gilt es, den neuen Abenteurer-Status mit dem Alltagsleben zu vereinen: Wie die Digimon vor den Eltern verstecken? So ist es nicht verwunderlich, dass die familiären Beziehung in den Myotismon-Folgen zu einem bedeutenden Faktor werden. Izzy beispielsweise beichtet seinen Eltern, dass er schon als kleiner Junge durch die Tür gehört hat, dass er adoptiert ist. Die Eltern sind natürlich erst schockiert, aber schließlich wachsen sie als Familie enger zusammen und unterstützen ihren Sohn im Kampf. Ähnliche Situationen gibt es bei den anderen Kindern: Mimis Vater flitzt gar mit einem Gepäckwagen auf die feindlichen Monster los, um auch mal dabei zu sein (Spoiler: er kommt nicht weit); Matts alleinerziehender Vater versucht mit seinem Sohn im Fuji-TV-Gebäude die abgeschirmte Außenwelt über Myotismons Armee des Finsternis zu informieren. Später – nach dem vorläufigen Endkampf gegen Venom Myotismon (logisch, die nächste Stufe!) – kommt es sogar zur familiären Wiedervereinigung mit T.K. und seiner Mutter.

Der Myotismon-Arc ist der ikonischste der Serie, weil er auf der einen Seite den umgekrempelten, jetzt nicht mehr so normalen Alltag der Kinder wirklich witzig darstellt – Standardsituationen in Bus, Bahn und Schnellrestaurants werden durch die unförmigen Gestalten der Digimon zur Zitterpartie! Auf der anderen Seite gelang es der Serie, ein andauerndes Gefühl der Beklemmung zu erzeugen. Myotismon und seine Armee waren gruselig, weil sie vor nichts Halt machten und die Digiritter so oft chancenlos sind.   Matt und Gabumon müssen in einer Folge mitansehen, wie Myotismon seine eigenen Untertanen tötet, weil sie sich mit T.K.s großem Bruder und seinem Partner Gabumon angefreundet hatten. Und wer die Serie damals auch nur einmal gesehen, wird noch wissen, was mit Wizardmon passiert, als es Tais Schwester Kari beschützt.

Dass die Digimon, die in kurzer Zeit zu guten Freunden geworden waren, ganz plötzlich streben konnten, setzt sich bis in den abschließenden Handlungsbogen um die Meister der Dunkelheit fort. Obwohl Venom Myotismon besiegt ist, sorgen diese vier Meister dafür, dass die Menschenwelt und die Digiwelt sich plötzlich überlappen. Deshalb kehren die Digiritter samt Tais Schwester Kari zurück. Abermals müssen die Kinder den Tod ehemaliger Freunde mitansehen. Aus den späteren Folgen heraus betrachtet, die auf der Insel vom Anfang spielen, wirkt nichts mehr spielerisch und einladend. Die Digiwelt ist ein einziges Grau in Grau geworden, in der hinter jeder Ecke der haushoch überlegene Feind lauert. Nur zwei Digimon, nämlich Tais Agumon und Matts Gabumon, schaffen überhaupt den Sprung auf die letzte Stufe, die allein etwas gegen die Feinde auszurichten vermag. Eine Folge, die das permanente Bedrohungsszenario meisterlich verdichtet, ist „Plan Z“: Tai und Izzy suchen in einer vom Robotermonstrum Machinedramon zusammengeschusterten Geisterstadt verzweifelt nach Medikamenten für die fieberkranke Kari. Izzy loggt sich in die Infrastruktur ein, um eine Apotheke auszumachen. Die beiden kämpfen sich von Gebäudekomplex zu Gebäudekomplex, nur um festzustellen, dass der Feind stets früher da ist, als sie – jedes Log In Izzys wurde von Machinedramons Roboter-NSA abgegriffen.

Natürlich gewinnen die Digiritter am Ende doch – logisch! Auch der Meta-Gegner Apokalymon hat eine Schwachstelle. Es ist ja auch klar, dass bei klarer, christlich-messianisch gewürzter Licht-Schatten-Metaphorik, der Schatten die schlechteren Karten hält (powered by Kari). Die Botschaft dahinter, dass Freundschaft alles schafft, kommt auch aus heutiger Sicht rüber, weil sie nicht mit dem Vorschlaghammer vermittelt wird, sondern man sehen kann, dass die Kinder als Person gewachsen und als Gruppe zusammengewachsen waren. Joe, der sich immer wieder fragt, ob er vielleicht nur ein nutzloser, schwacher Teil der Gruppe ist, nimmt auch zu Ende der Serie nicht die Anführer-Rolle ein (die bleibt Tai vorbehalten), aber er findet seinen Platz innerhalb der Gruppe. Tai, der nicht nachvollziehen konnte, dass Matt dauernd T.K. beschützen musste, findet sich durch Karis Mitkommen plötzlich in der gleichen Lage und gerät in Konflikt mit seiner Anführerrolle, wodurch er seinen Verantwortungskonflikt reflektiert. Und selbst Sora, die oft in den Hintergrund gerät, kommt am Ende gestärkt heraus, weil sie Selbstachtung gewinnt.

Am Ende muss die Gruppe die Abenteuerwelt der Digimon wieder verlassen. Ein letztes Foto mit allen, dann los: das Tor zur Menschenwelt schließt sich. Mit einer Straßenbahn schweben die auserwählten Kinder dem Himmel entgegen, während sie ihren Digimon unter Tränen Lebewohl rufen. Und irgendwie war man selber dabei. Auch heute noch kriege ich Gänsehaut, wenn die a cappella-Version des Titellieds „Leb deinen Traum“ dazu einsetzt. Digimon Adventure ist genau, was der Titel besagt: ein großes Abenteuer mit digitalen Monstern. All diejenigen, die an ferne Welten, Träume und Freunde geglaubt haben, sind damals in die Straßenbahn miteingestiegen und haben sich forttragen lassen – in andere fremde Welten der Fantasy und Science-Fiction.

Was heute überrascht ist, wie gut die Serie gemacht ist, wie mühelos unaufdringlich. Klar fällt auf, dass Toei keine Unsummen auf die Animation verschwendet hat. Höchstens vielleicht auf die damals spektakulär wirkenden computeranimierten Entwicklungssequenzen. Die sehen heute vergleichsweise bescheiden aus (Metal Greymon, I’m looking at you!). Aber sei’s drum. Digimon war vor allem sehr gut erzählt (Filler-Folgen frei – Lady Devimon mal geschenkt!) Es war im besten Sinne eine große Abenteuererzählung, die im „Und dann und dann“ der aufeinanderfolgenden Gegner nicht unter-, sondern aufging, die ihre Helden nicht übergroß zeichnete, sondern nachvollziehbar. Die Serie war weder auf den schnellen Gag aus, noch auf eine pseudo-düster-deepe Atmosphäre, wie man sie so oft in heutigen Animes findet. Ich meine, Mimi hatte einen großen, um-sich boxenden Kaktus als Partner, nicht wenige Digimon schleuderten mit Vorliebe Kackhäufchen! Digimon Adventure nahm sich eben nicht zu ernst, die Serie war im besten Sinne aufrichtig. Mehr eine Einladung als ein imperatives „Kuck mich!“ – und das, obwohl es doch eigentlich nur um Spielzeug ging. Die Serie bleibt bis heute eine wunderbare Anomalie. Eben darin liegt der hohe Nostalgie-Faktor.

Eine letzte Anmerkung zur deutschen Fassung sei noch erlaubt. Hierzulande hatten wir das Glück, dass die Serie ungeschnitten und ohne verharmlosende Gags ausgestrahlt wurde. Die USA waren da weniger gut dran. Die Synchronisation gehört zu den liebevollsten ihrer Zeit, ebenso die Mühe die Andy Knote auf die Produktion der gesungenen Lieder verwendete. Diese orientierten sich musikalisch stark am Original, nahmen sich aber wunderbare Freiheiten im Text. „Leb deinen Traum“ konnte der Autor des Textes selbst auf Berliner Karaoke-Abenden ausmachen, die von ganz anderen Generationen in Beschlag genommen sind.

 

Stay tuned: Der deutsche Titel der letzten Folge stellte vorausahnend die Frage: „Abschied ohne Wiedersehen?“. Klares Nein: 16 Jahre später setzen Toei und Bandai jetzt die Abenteuer der Digiritter mit der sechsteiligen Filmreihe Digimon Adventure tri. fort. Was damals unsere Nachmittage vor dem Fernseher bestimmte, soll heute unser Geld erneut in die Anime- und Spielzeugindustrie fließen lassen. Teil 2 über Nostalgie als ökonomisches Kalkül und narrativen Stolperstein. Und über Summer Wars-Regisseur Mamoru Hosoda…?!

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