Literatur

Ertrunkene Primaten im Schnellimbiss, verschollene Oktopus-Performancekünstler und Reisen durch ein abgewracktes Japan: Mit VOM VERSUCH EINEN GLÜCKSGOTT LOSZUWERDEN ist erstmals ein Werk des Schriftstellers Ko Machida in deutscher Sprache erschienen. Es begeistert mit Punk-Attidtüde, Dialogwitz und einem Gespür für die Absurditäten des menschlichen Daseins.

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Blaue Linien auf transparenter Haut. Tokio unterm Strich ist das erste Buch von Murakami Ryu, das ich gelesen habe. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich darauf aufmerksam geworden bin. Vielleicht hatte ich von Murakami Ryu mal gehört, und grundsätzlich lese ich gerne Erstlingswerke, weil sie oft rauer, unpolierter sind als die späteren, ausgereifteren Werke eines Autors. Auf jeden Fall ist Blaue Linien auf transparenter Haut eins meiner allerliebsten Bücher geworden, und ich habe es wieder und wieder gelesen. Ein Versuch, meine Liebe zu Murakamis Jugendroman in Worte zu fassen.

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Revolutionäre Reden über einem Becher Milch mit Kaffeegeschmack, bluesgetränkte Tristesse in einer heruntergekommenen Marinebar, geheimnisvolle Frauen in Jazzkneipen und ein riesiger Haufen auf dem Schreibtisch des Direktors: Die Kämpfe der Neuen Linken, der Frust über autoritäre Strukturen an der Oberschule und die Subkulturen der 1960er Jahre hinterlassen ihre Spuren auch im Leben des 17jährigen Ken Yazaki. In der südjapanischen Küstenstadt Sasebo träumt er vom baldigen Verlust seiner Jungfräulichkeit. Ryu Murakamis 1987 veröffentlichter Coming of Age-Roman 69 wirft die Frage auf, was von der damaligen Aufbruchsstimmung geblieben ist.

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