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Embracing Defeat – das heißt auf Deutsch so viel wie „die Niederlage umarmen“. In sechs Kapiteln vermittelt der Historiker John W. Dower die Atmosphäre in Japan nach Ende des zweiten Weltkriegs. Anhand des Zusammenspiels einzelner Schicksale mit den übergeordneten politischen Entwicklungen wird gezeigt, wie nach Kriegsende verschiedene Mentalitäten aufeinander treffen. Dower geht damit der alles entscheidende Frage nach: wie nach Krieg und Niederlage weiterleben?

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Popkulturreferenzen und Unsinnspoesie: Die Band SUIYOBI NO CAMPANELLA macht zitatreichen Elektropop vom Allerfeinsten. Ihre Texte verleiten zum Rätseln: Was hat etwa die französische Revolution mit rastlosen Spaziergängen durch Tokyo und einem Sammelsurium japanischer Süßigkeiten zu tun? Was verbindet Obi-Wan Kenobi mit einem androgynen Diplomaten aus dem 7. Jahrhundert?


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Blaue Linien auf transparenter Haut. Tokio unterm Strich ist das erste Buch von Murakami Ryu, das ich gelesen habe. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich darauf aufmerksam geworden bin. Vielleicht hatte ich von Murakami Ryu mal gehört, und grundsätzlich lese ich gerne Erstlingswerke, weil sie oft rauer, unpolierter sind als die späteren, ausgereifteren Werke eines Autors. Auf jeden Fall ist Blaue Linien auf transparenter Haut eins meiner allerliebsten Bücher geworden, und ich habe es wieder und wieder gelesen. Ein Versuch, meine Liebe zu Murakamis Jugendroman in Worte zu fassen.

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